Denn ich bin Dein

„Ich hab deine Umarmung so vermisst!“, flüstert Emma, während sie Marie ganz fest an sich drückt. Die beiden haben sich seit einigen Wochen nicht gesehen. Jede lebt ihr Leben in einer anderen Stadt, 230km voneinander entfernt. Emma genießt es, von Maries Armen umschlossen zu sein. Ihre Wärme, ihre Nähe, ihr wundervoller Geruch. Diese Begrüßungsumarmungen, nach den Wochen und manchmal Monaten der räumlichen Distanz, sind die schönsten überhaupt. Kaum jemand löst bei Emma so wohlige Gefühle aus, wie ihre Freundin Marie.

„Ich hab dein Lächeln so vermisst“, meint Marie, während sie Emma ganz genau beim Erzählen zusieht. Diese vielen Worte, die von ihrem Mund geformt werden, ihre Aufregung, wenn sie erzählt, was alles in den letzten Wochen geschehen ist… Wie sehr sie sich darauf gefreut hat. Maries Worte bringen Emma noch mehr zum Lächeln, bis sich beide schließlich still angrinsen. Sie brauchen sich nicht viel zu sagen, um sich zu verstehen, um sich nahe zu sein. Marie genießt die Stille, die sie mit Emma teilen kann. Kaum jemandem vertraut sie so sehr wie ihrer Freundin Emma.

 


Dieser Text wurde im Rahmen des Projektes *.txt verfasst. Das Schlüsselwort zu diesem Beitrag war dein.

 

Über Meichy

Meichy // 24 // Sozialarbeiterin mit einer Leidenschaft für das geschriebene Wort // Kontakt: meichy@gmx.at
Dieser Beitrag wurde unter Emma & Marie abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s